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Die gebundene Ganztagesschule am Leopoldinum

Im Gegensatz zum Angebot der offenen Ganztagsschule, bei der im Anschluss an den regulären Klassenunterricht die Kinder aus verschiedenen Klassen und Jahrgangsstufen gruppenweise betreut werden, ist die gebundene Ganztagsklasse am Leopoldinum als eine eigenständige Klasse konzipiert, in der alle Kinder von Montag bis Donnerstag von 7.50 bis ca. 16.00 Uhr (je nach Busfahrzeiten) und am Freitag von 7.50 bis 12.55 Uhr in der Schule sind.

Worin unterscheidet sich die gebundene Ganztagsklasse von einer normalen Schulklasse?

  • Da Ganztagsschüler mehr Zeit in der Schule verbringen, ist diese nicht nur Lern- sondern auch Lebensraum der Kinder.
  • Eine stärkere individuelle Förderung der kognitiven und persönlichen Entwicklung und der sozialen Kompetenzen ist hier möglich.
  • Die Grundidee ist eine Rhythmisierung des Unterrichts. Fachstunden wechseln sich ab mit Übungs- und Lernzeiten sowie sportlichen, musischen und künstlerisch orientierten Angeboten und Maßnahmen.
  • Die `Studierzeiten‘ zu Beginn des Schultages dienen als betreute Arbeitszeit für Übungs- und Lernaufträge. Die Kernfachlehrer beaufsichtigen die Kinder in dieser Zeit und stehen für Fragen und Hilfestellungen zur Verfügung. Schriftliche Hausaufgaben werden so bereits in der Schule erledigt.
  • Der gesamte Donnerstagnachmittag bietet Zeit für notenfreie Projektarbeit. Überwiegend soll diese in der Natur sowie mit externen Partnern stattfinden.
  • Damit die Kinder schneller zu einer Gruppe zusammenwachsen, gibt es eine wöchentliche Gemeinschaftsstunde. Dem Leitungsteam liegt eine intensive pädagogische Arbeit am Herzen.

Wir freuen uns, wenn Ihr Kind zu uns in die Ganztagsklasse am Leopoldinum kommen möchte.

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Wenn Sie einen Eindruck von der Ganztagesklasse bekommen möchten, klicken Sie das Bild einfach an.

Gemeinschaftstag der Klasse 6g

Die Ganztagsklasse 6g führte einen tollen Gemeinschaftstag durch: 
Lehrer und Schüler organisierten ein gemeinsames Frühstück, das allen große Freude bereitete. Zu diesem Frühstück brachten wir Lebensmittel und Getränke mit. Nachdem alle satt waren, machten wir auf den Weg zum Bschüttpark. Dort angekommen begannen wir mit verschiedenen Spielen. Unsere Sozialpädagogin Frau Kafrle und unser Klassenleiter Herr Müßig hatten ein interessantes Programm vorbereitet. Zuerst spielten wir ein Vertrauensspiel, bei dem wir uns mit geschlossenen Augen gegen einen Seilring lehnten. Keiner durfte dabei umfallen! Danach erhielten wir die Aufgabe, durch ein gespanntes Netz zu klettern, ohne dieses Netz zu berühren. Dies war gar nicht so einfach! Glücklicherweise hatten wir zwei Joker (ein Joker bewirkt, dass derjenige, der doch das Netz berührt, auf die andere Seite wechselt, aber das Spiel nicht noch einmal von vorn beginnen muss). Zusammen meisterten wir dann das Spiel! Nun hatten wir 10 Minuten Pause, in denen wir klettern konnten und Fußball spielten. Nach der Pause entwarfen wir unser Klassenlogo und eine Fahne. Beides soll für unser Gemeinschaftsgefühl stehen. Alle haben dann das Logo und die Fahne miteinander auf Leinwände gemalt, die wir im Klassenzimmer aufgehängt haben. Zum Abschluss gingen wir zurück in die Schule und beendeten den Gemeinschaftstag mit einem Mittagessen in der Schulmensa. Es war ein schönes Erlebnis! 

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Max Entfellner und Benedikt Haas, 6g und Klassenleiter Guntram Müßig

Besuch der Ganztagsklasse im Stadttheater Passau

Einen Blick hinter die Kulissen, das bot die Führung „Theater und Schule“ der Theaterdramaturgin Frau Schmidt-Bundschuh für die Klasse 6g. Nach einer kurzweiligen Einführung zur Geschichte des Theaters (Ballhaus – Opernhaus – Stadttheater – Städtebundtheater) durften die Schüler nicht nur die Bühne, sondern auch den Orchestergraben, die Maske, die Schneiderei und einiges mehr besichtigen. Dazu erhielten sie viele interessante Informationen durch Frau Schmidt-Bundschuh. Wie beeindruckt die Schüler waren, zeigten die zahlreichen Fragen, die sie dabei stellten und ihr abschließender Wunsch, möglichst bald wieder eine Theatervorstellung zu besuchen.

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Lehrerfortbildung – „Arbeit und Schülerbegleitung in der gebundenen Ganztagsklasse am Gymnasium“

Am Mittwoch, den 17.9.2014, fand auf Einladung des Gymnasiums Leopoldinum eine Fortbildung statt, bei der wichtige Themen rund um die gebundene Ganztagsklasse behandelt wurden. Die Lehrerteams aus den Gymnasien Freudenhain und Leopoldinum, die in solchen Klassen unterrichten, tauschten dabei Erfahrungen und Beobachtungen aus.
Zwei Themen standen aus aktuellem Anlass besonders im Vordergrund: Wie kann eigenverantwortliches Arbeiten in Ganztagsklassen gefordert und gefördert werden? Welche Möglichkeiten der Differenzierung bieten sich im Ganztagsunterricht an?

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Ganztagesklasse des Leopoldinums engagiert sich für das Projekt „EinDollarBrille“

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Es gibt 150 Millionen Menschen auf der Welt, die eine Brille bräuchten, sich aber keine leisten können. Dadurch sind sie nicht in der Lage, zu arbeiten und für ihre Familien zu sorgen. Betroffene Kinder und Jugendliche können nicht am Schulunterricht teilnehmen. Diese Informationen zum Projekt EinDollarBrille, das vom Lehrer Martin Aufmuth aus Erlangen ins Leben gerufen wurde, beeindruckten die Schüler der Klasse 5G des Leopoldinums sehr. Dieser Pädagoge nämlich setzt es sich zum Ziel, möglichst viele dieser Menschen in Afrika und Südamerika mit einer Sehhilfe zu versorgen. Dazu erfand er eine Brille aus einem einfachen Federstahlrahmen und Gläsern aus Kunststoff, die in Handarbeit vor Ort hergestellt werden kann. Der Materialpreis liegt bei nur einem US-Dollar, also umgerechnet etwa 70 Cent (Nähere Informationen unter www.eindollarbrille.de).

Davon begeistert setzte es sich die Ganztagsklasse zum Ziel, diese tolle Idee mit einem eigenen Beitrag zu unterstützen. So informierten die Schüler und Schülerinnen am Schulfest die Gäste über dieses Projekt und stellten eifrig frisch gepresste Säfte, Smoothies und Milchshakes her, die sie mit großem Erfolg verkauften. Dabei nahmen sie 179,20 Euro ein. Zusammen mit dem Geld aus ihrer Klassenkasse können sie nun das Projekt mit 310 Euro unterstützen. Stolz rechneten sie aus, dass sie damit mindestens 450 Kinder und Erwachsene mit einer Brille versorgen können.


Sophie Flohe-Haas und Guntram Müßig, Klassenleiter 5G

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