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Geschichte

Zur Geschichte des Leopoldinums

Das Bildungswesen hat in Passau eine lange Tradition. Bald nach der kirchenrechtlichen Errichtung des Bistums 739 wurde hier am Bischofssitz eine Domschule zur Ausbildung des Klerus errichtet. Die Vita des hl. Godehard, des Abtes von Niederaltaich, rühmt ihre wissenschaftliche Blüte im 9. Jahrhundert. Im hohen Mittelalter ist die Domschule durch die Namen von m a g i s t r i bezeugt, die sie geleitet haben. Sie verfiel, als allenthalben Universitäten gegründet wurden (z.B. 1365 in Wien, wo nunmehr die Passauer Kleriker ausgebildet wurden), und sank zu einer Lateinschule herab.

Im 16. Jahrhundert bemühte sich Fürstbischof Wolfgang von Salm durch die Gründung einer Privatschule neben der Domschule die Jugend seiner Verwandtschaft im Geist des Humanismus zu erziehen. Diese trug zum ersten Mal in Passau den Namen "Gymnasium". Da sie nicht im Geiste der Kirche ausgerichtet war, hatte sie nur kurzen Bestand. Gegen Ende dieses Jahrhunderts war es um die Domschule "übel bestellt". Daher holte Fürstbischof Erzherzog Leopold von Österreich die Jesuiten nach Passau. Am 20. März 1612 überreichte er dem Provinzial der österreichischen Ordensprovinz den in deutscher Sprache abgefassten "Stiftbrief".

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