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„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist.“

Vor gut zwei Jahren haben Schülerinnen und Schüler des Leopoldinums Stolpersteine an der Ludwigstraße 19 für die jüdische Kaufmannsfamilie Pick und ihren Pflegesohn Robert Weilheimer verlegt, damit ihre Namen und ihr Schicksal nicht vergessen werden. Seither sind die Leopoldiner Paten für die Stolpersteine dieser verfolgten Familie.

Im Rahmen der diesjährigen Gedenkfeier der Stadt Passau am 9. November versammelten sich Vertreter verschiedener Schulen, um an die Gräueltaten der Nationalsozialisten  in der Reichspogromnacht im Jahr 1938 zu erinnern.

Die evangelischen Schülerinnen der 8. Jgst. trugen dabei Texte über das Schicksal der Passauer jüdischen Geschäftsfrau Henriette Pick und ihrer Töchter Paula und Lilly vor, die nur durch Flucht überleben konnten. Ihr Pflegesohn Robert Weilheimer wurde in Passau festgenommen, zu Zuchthaus verurteilt und ins Vernichtungslager Treblinka deportiert, wo er 1942 ermordet wurde. Zu Kerzen und Blumen legten sie, wie auf jüdischen Friedhöfen üblich, zusammen mit ihrer Religionslehrerin Antje Spielberger kleine Kieselsteine des Gedenkens nieder.

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