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„Eine Welt zwar bist du, o Rom; doch ohne Liebe wäre die Welt nicht die Welt, wäre Rom nicht Rom.“

In diesen beiden Versen aus Goethes Römischen Elegien findet sich das Credo, an das wir, die Mitglieder des P-Seminars Römerfest unter der Leitung von Irmgard Steflbauer, während der Projektarbeit geglaubt haben. Ziel des Dies Latinus war, den baldigen Fünftklässlern ein Stück von unserer Liebe zur römischen Kultur weiterzugeben und sie dafür zu begeistern hier am Leopoldinum Latein zu lernen. Zum Sehen und Ausprobieren gab es für die Grundschüler viel am 20. Januar. Die Hauptattraktion für viele war aber mit Sicherheit das Legionärstraining mit Sebastian Sigl, einem Veteran vom ersten Dies Latinus, der uns trotz abgegoltener Schulzeit immer noch mit Rat und Tat zur Seite stand. Hier lernten die Kinder, gekleidet in Rüstung und bewaffnet mit Schild und Schwert, die richtige Kampfhaltung und das Marschieren zu römischen Befehlen. Höhepunkt der Ausbildung war die Testudo, oder die Schildkrötenformation, die sogleich durch Beschuss von oben erprobt wurde.

Fortgesetzt wurde die militärische Ausbildung durch das Bogenschießen in der oberen Turnhalle, denn die Barbaren fürchteten besonders die syrischen Hilfstruppen und ihre Hornbögen, die zur Römerzeit in Straubing und Klosterneuburg bei Wien stationiert waren. Wer mochte, konnte sich einen eigenen Helm basteln. Alle erhielten für ihre treuen Dienste ein Militärdiplom und somit das römische Bürgerrecht.

Natürlich wurde auch der Bildungsauftrag nicht vernachlässigt. In der Unterrichtseinheit von Johanna und Hannah konnten die Kinder die Grundlagen von Kultur und Sprache der Römer erfahren. Frau Steflbauer hielt als Gutsbesitzerin Flora aus Rotthof einen Vortrag über das Alltagsleben auf einem römischen Gutshof bei uns in der Provinz.

Unser Geschichtenerzähler Florian bot den Besuchern im Theaterkeller die Möglichkeit dem Trubel oben zu entgehen und klassischen römischen Mythen von Äneas, Romulus und Remus, Herkules und Co. zu lauschen.

Selbstverständlich nahmen wir auch die antike Pflicht der Gastfreundschaft wahr: Für die Gäste waren Getränke wie Posca (Essigwasser) und Mulsum (Gewürzwein) sowie Speisen wie Libum (Opferbrot) und Globuli (süße Quarkkügelchen in Sesam und Mohn) angerichtet und zum Zeitvertreib standen Spiele wie die römische Rundmühle und das Knöchelchenspiel bereit.

An dieser Stelle möchte ich mich im Namen des gesamten P-Seminars Römerfest herzlich bei allen bedanken, die uns bei der Durchführung des Projekts geholfen haben, und natürlich auch bei den Besuchern, die so zahlreich trotz des furchtbaren Wetters erschienen sind.

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Philipp Anetsmann, Q12

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