Copyright 2018 - Gymnasium Leopoldinum

Studienfahrt der Klasse 10a/9+bcM nach Vicenza

Nach wochenlanger Planung von Frau Münster war es endlich soweit: Die Unterkunft war gebucht, einen Bus inklusive Fahrer, Franz Jungwirth, hatten wir auch finden können und genügend Schüler hatten sich ebenfalls für die Studienfahrt gemeldet. Es ging nach Vicenza, einer beschaulichen Stadt in der Region Venetien mit circa 115.000 Einwohnern und jeder Menge Sehenswürdigkeiten.

Am Freitag, den 21. September, ging‘s dann auch schon unter Begleitung von Frau Münster und Herrn Aschenbrenner los: Der Treffpunkt war um 7:50 Uhr, also leider konnten wir nicht länger schlafen als gewohnt. Die Koffer waren überwiegend mit Sommerkleidung gepackt, denn schließlich ging es ja nach Italien und dort spielte das Wetter dann tatsächlich gut mit. Jedermann hatte sich einen Platz im Bus gesichert, übrigens auch die Mitschüler vom Austauschprogramm, die später auf dem Weg nach Vicenza in Schio ausstiegen. Wie wir später noch bemerkten: je voller der Bus, desto besser die Stimmung. Eigentlich sollte die Fahrt nach Vicenza höchstens 10 Stunden in Anspruch nehmen, doch einige aufregende Bergstraßen und eine dreifache Stadtumrundung bei der Parkplatzsuche ließen es auf ganze 12 Stunden kommen, die wir im Bus und auch auf Raststätten verbrachten. Danach kann sich wohl jeder vorstellen, wie die Gesichter der aussteigenden Fahrgäste aussahen: erschöpft und froh zugleich. Endlich in der Jugendherberge eingecheckt ging es dort gleich zum Essen und dann noch kurz auf die Zimmer. Ein klitzekleiner Schock durchfuhr den ein oder anderen beim Anblick der Ausstattung oder bei der Berührung der Zunge auf das kalte Fleisch und die versalzenen Kartoffeln. Kurz und knapp: das Hostel war einfach, aber im Allgemeinen sauber; das Essen war schön gedacht, aber leider kalt. Das Frühstück jedoch war mehr als der Italiener je essen würde: Cornflakes, Cornetti und Panini! Alles in allem war es o.k. Schließlich brauchten wir ja nur ein Zimmer zum Schlafen und kein 5 Sterne Hotel mit Gourmet Küche. Neben dem offiziellen Programm mit Gebäuden, die vom Architekten Palladio geplant worden waren, der Piazza dei Signori, dem Dom, den Gelaterie und Pizzerie gab es jede Menge Freizeit, die man mit Einkaufen oder „Abhängen“ verbringen konnte. Ein Stadtrundgang am Abend inklusive kleiner vorbereiteter Vorträge von Schülern waren angesagt sowie eine multimediale Führung durch das schöne Theater Olimpico, ebenfalls von Palladio.

Am nächsten und dritten Tag unserer Studienfahrt fuhr unsere Gruppe nach Sirmione, der südlichste Punkt am Gardasee. Sirmione ist eine wunderbare Stadt, die auf einer Halbinsel am Wasser liegt. Nach der Besichtigung des Castello Rocca Scagliera und einer flotten Umrundung der Halbinsel mit einem Motorboot, nutzten wir die Freizeit, um an den Strand zu gehen. Um erst richtig im Gardasee schwimmen zu können, mussten wir große und vor allem rutschige Felsen überwinden, was sehr viel Spaß machte. Letztendlich war das Wasser um einiges wärmer als erwartet, was wahrscheinlich an den unterirdischen Schwefelquellen in Sirmione lag. Es war ein sehr schöner Tag!

Am Montag, dem vierten Tag, mussten wir, wie zuhause, ein wenig eher aufstehen, denn ein Besuch im naturwissenschaftlichen Gymnasium G.B. Quadri war angesagt. Wir wurden nach einer interessanten Unterrichtsstunde im Planetarium der Schule in Dreier-Gruppen aufgeteilt, die wiederum in verschiedene Klassen für weitere Unterrichtsstunden wie Mathe, Englisch und Italienisch kamen. Jeder nahm seine eigene Erfahrung mit und viele fühlten sich danach auch sicherer im Italienisch- oder zumindest Englischsprechen.

Der Dienstag war vielleicht der aufregendste Tag, denn wir fuhren gemeinsam mit der Gruppe aus Schio nach Venedig. Dazu könnten wir noch 2 Seiten extra Schreiben, selbst das würde nicht reichen. Jeder der einmal dagewesen ist, weiß was wir meinen, man muss es einfach selbst gesehen haben. Nur ein paar Stichpunkte: Markusplatz, Café Florian, Dogenpalast, Markusdom, Canal Grande, Rialto Brücke, und, und, und. Neben dem Staunen war es aber auch geboten, uns nicht gegenseitig zu verlieren, denn durch die riesigen Massen an Touristen kann das schnell passieren. Uns ist es jedoch nichts widerfahren, also fanden wir am Ende des Ausflugs wieder alle wohlauf zusammen und fuhren mit dem Bus nach Vicenza. Abendessen in der Herberge, Bettgehen und schon brach der nächste Tag an - ebenfalls ein sehr schöner Tag unserer Meinung nach. Denn es gab eine Fahrradtour durch und außerhalb von Vicenza mit anschließendem Abendessen auf dem Monte Berico, bei dem wir eine fantastische Aussicht über die ganze Stadt hatten.

Am Donnerstag, den 27.9. ging es leider zurück nach Passau. Auch dieses Mal dauerte es wieder knapp 12 Stunden.

So, jetzt bräuchte man noch ein Fazit: Wir denken, wir sprechen für alle Schüler, wenn wir behaupten, dass es eine sehr interessante und spaßige Studienfahrt war, die uns allen dabei half, die italienische Kultur und Sprache mehr zu verstehen.

Bastian Arnold und Jonas Irlinger, 9+bcM

Suchen

Kontakt

kontakt3

Impressum

impressum3

Datenschutzerklärung

datenschutz3

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen