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Weihnachtskonzert

Freilich ist es ein längst kaum mehr glaubwürdiger Mythos, dass die Weihnachtszeit eine „staade“ Zeit sei. Und das dürfte bestimmt auch für den Jahresablauf einer Schule gelten. Trotzdem möchte auch hier sicher niemand auf die vorweihnachtliche Betriebsamkeit verzichten, vor allem wenn sie Ergebnisse hervorbringt, die wie wenige den ureigenen Zauber dieser besonderen Festzeit widerspiegeln und am Leben halten.

Ganz besonders gilt das für Veranstaltungen, die mit Musik zu tun haben, wie man am vergangenen Dienstag beim traditionellen Weihnachtskonzert des Gymnasiums Leopoldinum wieder einmal erleben konnte. In einem ebenso stimmungsvollen wie kurzweiligen Programm ließen die vielen talentierten Kinder und Jugendlichen dieser Schule zusammen mit ihren Lehrkräften in höchste Musizierfreude etwas vom Glanz des Weihnachtsfestes, aber auch von der besinnlichen Erwartung der Adventszeit spüren. Ein berührendes Ereignis und ein wohltuender Ruhepunkt für alle, die als Zuhörer den Weg in die Pfarrkirche St. Konrad nach Hacklberg gefunden hatten. Sie wurden zu Beginn vom Orchester der Unterstufe mit einem musikalischen Kranz von adventlich-weihnachtlichen Melodien  empfangen. Mit Freude konnte man diese Früchte der musikalischen Basisarbeit am Leopoldinum miterleben, wo die Kinder das Zusammenspiel  und das Einfügen des eigenen Parts in den wohl abgestimmten Gesamtklang mit höchster Konzentration umsetzten. Mit wachen Sinnen folgte man dabei dem einfühlsamen Dirigat von Klaus Albrecht und bei manch einem Mitwirkenden wird sich wohl spätestens jetzt eine wohlige Zufriedenheit eingestellt haben, dass es allemal etwas Besonderes ist, bei so etwas dabei sein  zu können. Der herzliche Applaus der Publikums entschädigte denn auch alle Mühen des täglichen und wöchentlichen Übens.

Besinnlich-ernst führte der Schulleiter Markus Birner bei seiner Begrüßung in adventlich-weihnachtliche Gedanken hinein, die einmal mehr klarmachten, dass es an diesem Abend nicht um leeres Geklingel geht, sondern dass man eine erbauliche Stunde zu erwarten hat, die sich wohltuend absetzt von der hastigen Geschäftigkeit des Alltages. Interessante klangliche und stilistische Abwechslung bot danach die Auswahl verschiedener musikalischer Formationen des Gymnasiums, neben den gut eingespielten Blechbläsern seien besonders die sauber intonierenden Saxophone hervorgehoben.

Wie hoch die Förderung der Streicher am Leopoldinum angesetzt wird, zeigten sowohl das Kammerorchester unter Klaus Albrecht wie auch das von Erasmus Betz einstudierte Streichtrio. Beindruckend waren in ersterem die Leistungen der Solisten Nicolaus Tausch sowie Greta und Hans Hoßfeld bei Francesco Manfredinis Weihnachtskonzert, bewiesen diese doch einen Grad an musikalischer Reife, wie man ihn an diesen Instrumenten erst nach vielen Jahren aufwendigen Übens erreichen kann. Erstaunlich war an diesem Abend allein schon die Anzahl der musizierenden Schülerinnen und Schüler des Leopoldinums. Am augenfälligsten war das natürlich bei den großen Ensembles, dem Orchester und Chor der Mittel- und Oberstufe. Die Lehrkräfte Johanna Beer und Michael Tausch wussten hier ihr Klientel bestens zu motivieren.

Jeder, der ein solches Konzert jemals mitgemacht hat, weiß auch um den logistischen Aufwand, der hier bewältigt werden muss. Alles gelang mit großer Hingabe und erwirkte nach dem gemeinsamen Abschluss mit den Weihnachtsliedern Es ist ein Ros entsprungen und Stille Nacht dankbaren und herzlichen Applaus für einen gelungenen und in bestem Sinne erwärmenden Abend in der kalten, sonst allzuwenig „staaden“  Zeit.

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