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Das 7. Jahr … Theater am Leo

2. April - Corona – unfreiwillige Unterbrechung – aber das Libretto ist in diesem Jahr schon ziemlich weit gediehen! Noch ist Hoffnung, dass das Stück im Juli über die Bühne gehen kann!
Zu Jahresanfang einigte sich die Gruppe nämlich sehr schnell auf ein Thema: ein Märchen sollte es sein, übersetzt in die heutige Welt. Und in einer Zeit der Influencer (nein, Frau Beer, das ist nicht die Grippe, die schreibt man anders!), der Manipulation und der kaum mehr überschaubaren Digitalisierung schien uns das Märchen „Der Kaisers neue Kleider“ wie „maßgeschneidert“.
Interessanterweise brachte die Beschäftigung mit dem Thema zwei Aspekte zutage: Einerseits die unbestreitbare Allgegenwart einer Welt im Netz, die keineswegs eine Parallelwelt im Leben der jüngeren Generation darstellt, die irgendwann wieder wie ein lästiger Virus verschwindet, sondern eine Welt, die fraglos ein großer Teil des Lebens ist (wenn auch für ältere ahnungslose Leute – siehe Frau Beer - quasi unsichtbar). Andererseits aber die kritische Sicht auf eine stark anonymisierte Art der Kommunikation und Einflussnahme, die ebenso fraglos immer stärker aus dem Ruder gerät und sich bei zu wenig ausgeprägter Individualität des Einzelnen zu einer gefährlichen manipulativen Macht entwickeln kann. Letztlich aber waren wir uns einig, dass es – ob digital oder analog – stets auf die Qualität ankommt.

Theater1sk Theater2sk


Dummheit, Boshaftigkeit, Oberflächlichkeit und Egoismus kann man überall antreffen oder aber Intelligenz, Kreativität, Phantasie, Tiefgang, Empathie und Humor. Der Humor spielt ja nun im Märchen vom Kaiser, der in seiner Eitelkeit nicht bemerkt, dass er nackt vor seinem Volk steht, eine wichtige Rolle. Humor ist „Die Begabung, den Unzulänglichkeiten der Menschen mit heiterer Gelassenheit zu begegnen“. Und immer wieder konnten wir bei der Theaterarbeit beobachten, dass Humor ein unverzichtbarer Motor für Kreativität ist. Humorlosigkeit bleibt stecken, tötet. Humor trägt die Theaterprobe wie auf Flügeln weiter und weckt die so wichtige Inspiration, die man nicht wollen oder machen, nicht anordnen oder befehlen kann! Weder bei sich noch bei den anderen!
An dieser Stelle sei ein großer Dank an die zweite Theaterleiterin Frau Linda Hempel ausgesprochen, die von ihrer Welt als Eiskunstläuferin, Tänzerin und Schauspielerin angenehm frischen Wind in die nicht immer taufrische Gruppe bringt. Freitag Nachmittag steht zwar am Beginn eines freien Wochenendes, aber eben auch am Ende einer langen Schulwoche. Und so ist es ein großes Geschenk, wenn einer aus der Gruppe einen Funken aussendet, den andere aufgreifen und weiterentwickeln können. Ja – jetzt muss Corona noch gehen – und dann kommen wir wieder!

Der Rest wird sich zeigen.....

Johanna Beer

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