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Schulprofil: sprachliches und humanistisches Gymnasium, offene und gebundene Ganztagsschule, Einführungsklasse

Das Gymnasium Leopoldinum feierte im Jahr 2012 sein 400 jähriges Jubiläum.  Als kleine Schule mit ca. 545 Schülern und einer durchschnittlichen Klassenstärke von 23 Schülerinnen und Schüler  ist es uns möglich unseren Schülerinnen und Schülern auf dem Weg zum Abitur eine Heimat zu bieten, wo sie in der kleinen und familiären Atmosphäre  zu Persönlichkeiten heranreifen können.

In der 5. Jahrgangsstufe bieten wir Latein oder Englisch als 1. Fremdsprache an und ab der 8. Jahrgangsstufe kann Italienisch, Französisch oder (Alt-)Griechisch gewählt werden. Je nach Beginn ist immer Englisch oder Latein die zweite Fremdsprache.
Als spätbeginnende Fremdsprache kann Spanisch in der 10. Jahrgangsstufe gewählt werden.

Neben unserem sprachlichen Angebot legen wir großen Wert  auf Mathematik und die naturwissenschaftlichen Fächer.

Als Ergänzung der bereits seit mehreren Jahren erfolgreichen offenen Ganztagsschule bietet das Gymnasium Leopoldinum seit dem Schuljahr 2013/14 eine gebundene Ganztagsklasse an. Die gebundene Ganztagsschule, die vielen Kindern von der Grundschule bekannt ist, ermöglicht eine noch stärkere Rhythmisierung des täglichen und wöchentlichen Unterrichts. Insbesondere für Schülerinnen und Schüler, für die eine tägliche Betreuung bis 16:00 Uhr gewünscht oder notwendig erscheint, kann die gebundene Ganztagsschule die Erziehungsarbeit des Elternhauses wesentlich unterstützen. 

Der musische Unterricht besitzt bei uns einen sehr hohen Stellenwert. Wir bieten ein sehr breites Angebort an Chören und Ensembles.

Neben dem Unterricht bereichern Exkursionen, Studienfahrten, unterschiedliche Möglichkeiten des Schüleraustauschs u.a nach USA, Italien, Frankreich, Ungarn und Tschechien und Sportaktivitäten unser Angebot. 

Mit dem zum Schuljahr 2014/15 startenden Konzept Leo+ begeben wir uns auf neue Wege, die wir Ihnen und euch gern vorstellen wollen.

 

Große Auswahl für die Kleinsten: Sport in der 5. Jahrgangsstufe

Basketball, Fußball, Handball, Turnen, Tanzen, Leichtathletik, Frisbee, Schwimmen, Volleyball - Sportunterricht hat viele Gesichter.  Im Turnus von ca. sechs Wochen können die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler des sprachlichen Gymnasiums immer aus zwei unterschiedlichen Workshops, die im Rahmen des Sportunterrichts angeboten werden, auswählen. Um dennoch sicherzustellen, dass der Lehrplan eingehalten wird und vergleichbare Leistungsmessungen durchgeführt werden, sind manche Workshops verpflichtend - zu welchen Zeitpunkt diese verpflichtenden Workshops belegt werden, bleibt den Schülern jedoch selbst überlassen. In der Praxis sieht das folgendermaßen aus: Die Fünftklässler und Fünftklässlerinnen können in den ersten 12 Wochen des Schuljahres aus den Workshops "Trendsport", "Eislaufen" und "Schwimmen" auswählen, wobei "Schwimmen" ein Pflichtworkshop war. Sie konnten also entscheiden, ob sie zunächst zum Schwimmen und anschließend zum Eislaufen gehen wollten oder ob sie im Rahmen des Workshops "Trendsport" neue Sportarten kennenlernen und dann zum Schwimmen gehen wollten.

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Diese Wahlfreiheit bietet viele Vorzüge, einerseits haben die Schüler das Gefühl ihren Unterricht selbst aktiv mitzugestalten und werden in ihrer Eigenverantwortlichkeit und Entscheidungsfreude gestärkt, andererseits bietet es auch für die Lehrer die Chance wechselnden Gruppen mal "etwas anderes" als nur die klassischen Sportarten anzubieten.

Katharina Röck und Nico Freyinger

 

Leo Plus: Unsere Experimentierwerkstatt für die 5. Klassen

„Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken (Galileo Galilei).“

Diese Aussage gilt im besonderen Maß für das wissenschaftliche Arbeiten. Dieses kann nicht theoretisch vermittelt werden. Man muss es ausprobieren dürfen. Dazu gehört viel handwerkliches Können und Durchhaltevermögen. Am allerwichtigsten ist aber die Freude daran, Neues zu entdecken.

Das Fach Natur und Technik in den 5. Klassen ist genau das Fach, das diese Freude wecken will. Im Lehrplan wird dazu gefordert, dass das Gymnasium den jungen Menschen die Möglichkeit zur individuellen Schwerpunktsetzung gemäß ihren persönlichen Begabungen und Interessen bieten soll.

Im Schwerpunkt Naturwissenschaftliches Arbeiten sollen die Schüler selbst die Rolle des Forschers und Erfinders übernehmen und die Arbeitsmethoden der naturwissenschaftlichen Fächer allmählich erlernen und v.a. anwenden können.

Wir stellten uns nun die Frage: Wie können wir individuell fördern, auf die unterschiedlichen Neigungen der Schüler eingehen, die Freude an den Naturwissenschaften wecken und den Lehrplan erfüllen?

Unsere Lösung ist die Experimentierwerkstatt, die es nun seit Beginn des Schuljahres 2014/15 gibt. Die 5. Klässler werden zuerst im Naturwissenschaftlichen Arbeiten im Klassenverband  unterrichtet. In dieser Zeit werden alle nötigen Grundlagen und wichtige Lehrplanpunkte aus verschiedenen Themenbereichen vermittelt. Im Anschluss können die Schüler ihr erworbenes Wissen in  mehrwöchigen Kursen vertiefen, anwenden und natürlich neues lernen.  Dabei stehen Themen wie Luft, Wasser, Bionik, kleinste Lebewesen“, „den Stoffen auf der Spur“ und mehr zur Auswahl. Im Vordergrund steht immer das eigenständige Experimentieren, Beobachten und Arbeiten.

Besonders an unserem Konzept ist die enge Zusammenarbeit zwischen den unterrichtenden Lehrkräften. So gibt es pro Workshop immer Pflichtteile für alle Schüler. Dadurch wird trotz verschiedener Wahl und unterschiedlicher Experimente/Aufgaben gewährleistet, dass jeder Schüler die geforderten Lehrplaninhalte erlernt. Z. B. kann man anhand verschiedenster Versuche erklären, dass alle Stoffe aus kleinsten Teilchen bestehen und sich dadurch unterschiedliche Eigenschaften  ergeben.

Diese Wahlfreiheit bietet viele Vorzüge! Die Schüler können wirklich nach Interesse wählen, können ihren Unterricht mitgestalten und werden in ihrer Eigenverantwortlichkeit und Entscheidungsfreude bestärkt. Durch die wechselnden Gruppen lösen sich die Klassengrenzen auf und das Experimentieren schult nicht nur Methoden- und Sachkompetenzen, sondern auch vielfältigste soziale Kompetenzen. Und natürlich macht das Arbeiten auch noch Spaß. Denn wer hat keine Lust Brauseraketen und fliegende Teebeutel auf die Reise zu schicken?! ;)

Andrea Spannberger und Sandra Fretschner

 

 

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