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Europa macht Schule – Wir bringen verschiedene Kulturen ins Klassenzimmer

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Bei „Europa macht Schule“ werden vorwiegend europäische Gaststudierende zu Kulturbotschaftern und gestalten mit deutschen Schulklassen ein Projekt, das auf ehrenamtlicher Basis durchgeführt wird. Durch die Teilnahme an „Europa macht Schule“ lernen alle Beteiligten Unterschiede und Gemeinsamkeiten verschiedener Länder kennen – eine gute Basis, um Vorurteile abzubauen.
Im Rahmen dieses Projekts besuchten Federica und Anna, zwei Studentinnen aus Sizilien und Apulien, den Italienischunterricht und Haris und Rine, zwei Studenten aus Indien, den Englischunterricht in der Klasse 5bc.
Beide Heimatländer wurden den Schülern äußerst anschaulich und spielerisch erklärt. Im Italienischunterricht wurde sowohl über Stereotypen, italienische Spezialitäten als auch über typische italienische Gestik gesprochen. Außerdem lernten die Schüler, wie man in einem Restaurant Bestellungen aufgibt, ohne als Deutscher enttarnt zu werden.
Ganz aufmerksam waren die Schüler auch bei den Vorträgen der indischen Studenten, die nicht nur über die indische Sprache, das Indian English, und die verschiedenen Religionen referierten, sondern den Schülern auch bunte Bilder mit traditioneller indischer Bekleidung zeigten und indische Musik vorspielten.

Europa macht Schule

Die Schüler lernen den Vanakkam-Gruß zur Begrüßung in Indien kennen.

Christiane Mrochen

MISEREOR Fastenaktion

MisereorBesuchBischofIraheta

Auf den Spuren Arthur Schnitzlers in den Kammerspielen

Zur neuen Inszenierung „Dr. Alici“ von Olga Bach unter der Regie von Ersan Mondtag machten sich die TeilnehmerInnen des W-Seminars Deutsch 2018/20 Mitte März auf in die Kammerspiele.

Das Stück orientierte sich grob an der berühmten literarischen Vorlage „Professor Bernhardi“ von Arthur Schnitzler, ließ aber nur wenige direkte Bezüge zum Wien um 1900 erkennen. Stattdessen erlebten die Schülerinnen und Schüler einen erschütternden Blick in das Jahr 2023, in welchem neben politischen Machtkämpfen in der Landes- und Lokalpolitik auch die Frage nach der Überwachung des Privatlebens zu Konflikten führt.

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© Armin Smailovic

Thomas Hauser, Hürdem Riethmüller, Jelena Kuljić, Samouil Stoyanov, Michael Gempart, Christian Löber, Damian Rebgetz (v.l.n.r.)

Trotz Dauerregens vor dem Theater und auf der Bühne ließ sich unsere Gruppe nicht nur verunsichern, das wahnsinnige Gelächter der Hauptdarstellerin, Dr. Alici, klang schließlich auch noch nach einem Stromschlag durch eine Überlandleitung lange auf der Bühne weiter. Ein Hoffnungszeichen?

Andreas Frölich

Schüleraustausch Italien – Schüler aus Schio am Leo

Vor den Osterferien besuchten uns – die 9. und 10. Klassen – die Austauschpartner aus Schio. Nach einer wundervollen, langersehnten Begrüßung lernten unsere Partner unsere Familien kennen. Während ihres einwöchigen Aufenthalts zeigten wir ihnen Passau, unseren Alltag und einige Traditionen Bayerns. Am Wochenende machten wir tolle Ausflüge nach München oder nach Linz. Wir fuhren alle zusammen mit dem Bus nach Salzburg und nachdem wir das uralte Salzbergwerk besucht hatten, erkundeten wir auf eigene Faust die Stadt. In dieser Woche wuchsen wir noch mehr zusammen und lernten uns noch besser kennen, weshalb uns allen der Abschied so schwer fiel. Denn diese Fahrt war nicht nur eine Klassenfahrt, sondern der Beginn vieler, neuer Freundschaften. Wir sind unendlich froh so tolle neue Freunde kennengelernt zu haben.

schio

Ciao

(Riederer Linda, Tichai Anika 9+b/cm)

Hoher Besuch am Leopoldinum

Am Freitag, den 05.04.2019 empfingen die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Religionsunterrichts mit Schulleiter OStD Markus Birner hohen Besuch in der Aula:
Bischof William Ernesto Iraheta Rivera aus El Salvador war zu Gast und informierte anlässlich der diesjährigen Misereor Fastenaktion 2019 unter dem Motto „Mach was draus: Sei Zukunft!“ über die Situation in seinem Land. Bischof William Erneste Iraheta Rivera wurde 1962 in Jayaque, El Salvador geboren.
1988 wurde er zum Priester im Erzbistum San Salvador geweiht. Bischof der Diözese Santiago de María ist er seit 2016. Gleichzeitig hat er das Amt des Generalsekretärs der salvadorianischen Bischofskonferenz inne. Ungeschminkt berichtete er von den sozialen Missständen in der salvadorianischen Gesellschaft und der Arbeit der Caritas vor Ort, der er als Leiter vorsteht. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich berührt von den schlechten Bedingungen, unter welchen die Bevölkerung in manchen Dörfern noch lebt, von der schlechten Nahrungsmittelversorgung bis hin zum Problem der Jugendarbeitslosigkeit, die oft zu Kriminalität und Gewalt führt. Daher steht bei den Projekten der Fastenaktion 2019 besonders die Jugend im Zentrum. 

Im Auftrag der Misereor-Gruppe am Leopoldinum und der aktiven Schülerinnen und Schüler konnte StRef Andreas Schnell nach einem intensiven Austausch Bischof Iraheta Rivera einen Gutschein in Höhe von 110,- Euro als eine Art Selbstverpflichtung überreichen. Mit Butterbroten aus der ‚Solibrot-Aktion’ will man zum Ende der österlichen Bußzeit nochmals weitere Spendengelder generieren, um die Arbeit von Misereor zu unterstützen und den Blick auf globale Ungerechtigkeit innerhalb der Schülerschaft zu schärfen.

Andreas Frölich

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