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Hoher Besuch am Leopoldinum

Am Freitag, den 05.04.2019 empfingen die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Religionsunterrichts mit Schulleiter OStD Markus Birner hohen Besuch in der Aula:
Bischof William Ernesto Iraheta Rivera aus El Salvador war zu Gast und informierte anlässlich der diesjährigen Misereor Fastenaktion 2019 unter dem Motto „Mach was draus: Sei Zukunft!“ über die Situation in seinem Land. Bischof William Erneste Iraheta Rivera wurde 1962 in Jayaque, El Salvador geboren.
1988 wurde er zum Priester im Erzbistum San Salvador geweiht. Bischof der Diözese Santiago de María ist er seit 2016. Gleichzeitig hat er das Amt des Generalsekretärs der salvadorianischen Bischofskonferenz inne. Ungeschminkt berichtete er von den sozialen Missständen in der salvadorianischen Gesellschaft und der Arbeit der Caritas vor Ort, der er als Leiter vorsteht. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich berührt von den schlechten Bedingungen, unter welchen die Bevölkerung in manchen Dörfern noch lebt, von der schlechten Nahrungsmittelversorgung bis hin zum Problem der Jugendarbeitslosigkeit, die oft zu Kriminalität und Gewalt führt. Daher steht bei den Projekten der Fastenaktion 2019 besonders die Jugend im Zentrum.

 

Im Auftrag der Misereor-Gruppe am Leopoldinum und der aktiven Schülerinnen und Schüler konnte StRef Andreas Schnell nach einem intensiven Austausch Bischof Iraheta Rivera einen Gutschein in Höhe von 110,- Euro als eine Art Selbstverpflichtung überreichen. Mit Butterbroten aus der ‚Solibrot-Aktion’ will man

zum Ende der österlichen Bußzeit nochmals weitere Spendengelder generieren, um die Arbeit von Misereor zu unterstützen und den Blick auf globale Ungerechtigkeit innerhalb der Schülerschaft zu schärfen.

Andreas Frölich

Auf den Spuren Arthur Schnitzlers in den Kammerspielen

Zur neuen Inszenierung „Dr. Alici“ von Olga Bach unter der Regie von Ersan Mondtag machten sich die TeilnehmerInnen des W-Seminars Deutsch 2018/20 Mitte März auf in die Kammerspiele.

Das Stück orientierte sich grob an der berühmten literarischen Vorlage „Professor Bernhardi“ von Arthur Schnitzler, ließ aber nur wenige direkte Bezüge zum Wien um 1900 erkennen. Stattdessen erlebten die Schülerinnen und Schüler einen erschütternden Blick in das Jahr 2023, in welchem neben politischen Machtkämpfen in der Landes- und Lokalpolitik auch die Frage nach der Überwachung des Privatlebens zu Konflikten führt.

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© Armin Smailovic

Thomas Hauser, Hürdem Riethmüller, Jelena Kuljić, Samouil Stoyanov, Michael Gempart, Christian Löber, Damian Rebgetz (v.l.n.r.)

Trotz Dauerregens vor dem Theater und auf der Bühne ließ sich unsere Gruppe nicht nur verunsichern, das wahnsinnige Gelächter der Hauptdarstellerin, Dr. Alici, klang schließlich auch noch nach einem Stromschlag durch eine Überlandleitung lange auf der Bühne weiter. Ein Hoffnungszeichen?

Andreas Frölich

Europa macht Schule – auch wieder am Leo!

Im Rahmen des Projektes haben in diesem Schuljahr wieder italienische Studenten der Universität Passau den Weg ins Leopoldinum gefunden, um Europa in den Unterricht zu bringen!

Im Januar und Februar 2019 haben sich Aurora Marconato und Domenico Demattia in verschiedenen Klassen den interessierten Fragen der Schüler gestellt und damit Italien nähergebracht. In der Unterhaltung haben die beiden im Gegenzug auch ein Stück Passau kennengelernt.

Das dreistündige Projekt „Kultur unserer Regionen Venetien und Abruzzen“ wurde für die Klasse 10bM vorbereitet: Nach einer allgemeinen Einführung über die verschiedenen Dialekte Italiens wurden die beiden Regionen in verschiedene Aspekten vorgestellt. Höhepunkt hier waren sicher die extra importierten Culinaria: hausgemachte Salami und selbstproduziertes Olivenöl von Oliven aus dem eigenen Garten!

Zum Abschluss gab es ein lustiges Kahoot-Duell zwischen zwei Gruppen, um Erfahrenes zu „testen“ – das Ergebnis war sehr zufriedenstellend und Kontakte wurden geknüpft. So kann Europa sein, ein schönes Miteinander!

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Grazie Mille, Antonia e Domenico in Abruzzo!

Jahreskonzert des Musikalischen Vereins

 

jahreskonzert

Studienfahrt der 9. Klassen in die KZ-Gedenkstätte Dachau

Der Besuch der KZ-Gedenkstätte, Wachtürme, Baracken, Krematorium; ein Gespräch mit einem Überlebenden des Lagers: Nicht gerade das, was man sich unter einer unbeschwerten Klassenfahrt vorstellt.

Dementsprechend gespannt machten wir, die 9. Klassen, uns mit unseren Lehrkräften Frau Meier, Herrn Lang und Herrn Maier auf den Weg nach Dachau. Am Ziel, der Jugendherberge Dachau, angekommen, wurden wir als Erstes in vier Projektgruppen eingeteilt, die jeweils einen anderen Aspekt des Konzentrationslagers bearbeiten sollte, z.B.“Biographien der Häftlinge“.

Gleich nach dem Mittagessen brachen wir zum eigentlichen Ziel der Fahrt, der KZ-Gedenkstätte, auf. Dort passierten wir das Tor mit dem bekannten Schriftzug „Arbeit macht frei“. Der Rundgang durch das Lager war extrem bedrückend, da allein der Gedanke, dass an diesem Ort, der heute in Teilen einem Park gleicht, so viele Menschen starben, unvorstellbar ist. Wir waren erleichtert, als wir uns in die Jugendherberge zurückzogen und unseren Abend selbst gestalten durften.

  • Dachau1
  • Dachau2

Am nächsten Vormittag erzählte uns der KZ-Überlebende Abba Naor seine Geschichte, der wir in ungewohnter Stille lauschten. Auch wenn seine Erzählungen bedrückend waren, so war es doch faszinierend, von einem Zeitzeugen und außerhalb des gewohnten Rahmens des Unterrichts etwas über diese Zeit zu erfahren. Den restlichen Tag arbeiteten wir in unseren Gruppen und besuchten die Gedenkstätte ein weiteres Mal. Dort durften wir das Gelände auf eigene Faust erkunden und eine Führung durch das Lager planen. Der letzte Tag unserer Klassenfahrt gestaltete sich ähnlich.

Trotz des ernsten Themas war es alles in allem eine schöne Fahrt und wir genossen die unterrichtsfreie Zeit und das Beisammensein in der Klasse.

Anna Behringer, Sophia Thoma 9 A

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