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Mathe mal anders

Das P-Seminar -Mathe mal anders- des Gymnasiums Leopoldinum Passau, hat in ihrem einwöchigen Leomatikum die Klassen 5-10 eingeladen. Inspiriert durch das Mathematikum in Gießen, welches das P-Seminar im Frühjahr dieses Jahres besucht hat, planten die Schüler der Q12 ihre eigene mathematische Ausstellung. Einen ganzen Tag sammelten sie im Mathematikum Ideen, indem sie Knobelaufgaben, Rätsel und weitere mathematische Exponate lösten. Auch wenn die Schüler manchmal dabei fast verzweifelt sind, wurden dadurch viele tolle Ausstellungsstücke gefunden, welche mit ihrem Touch an die eigene Ausstellung angepasst wurden. Im Leomatikum waren viele Exponate ausgestellt: Ein Knobeltisch, bei dem man versuchen musste, den kürz möglichsten Weg durch bekannte Bayrische Städte zu finden oder ein Quadrat aus verschieden Würfel und Formen zu bauen, fand große Bewunderung und Experimentierfreude kam auf. Auch die Riesenseifenblase, bei der man versuchen muss, sich mit einer Seifenblase zu umhüllen oder das Schattenspiel sorgten für Begeisterung. Aber nicht nur die Schüler, sondern auch die Lehrkräfte waren von der Vielfalt und Anzahl der Exponate sehr beeindruckt und wurden vom Knobelspaß gepackt. Am Ende einer jeden Führung konnten die Klassen ein Quiz ausfüllen. Zu gewinnen gab es jeweils Klassenpreise, wie unter anderem eine Stadtführung in Linz und in Passau oder einen Mathe-Hausaufgabengutschein für eine Woche.

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v.l.n.r.: StRin Regina Paleczek, Sebastian Bieringer, Sebastian Bartenberger, Leonhard Lausberger, Elias Tausch, Veronika Borggraefe,  Elisabet Rohrhofer, Nane von Bargen, Sophie Dorfmeister, OStD Markus Birner, Tereza Kubàkovà, Nina Seidl

Sebastian Bieringer

Dichterinnenlesung mit Nora Gomringer zum Bundesweiten Vorlesetag 2018

„Hab vergessen / Zu benennen wie die Straßen / Die Dinger auf denen die Tassen / Im Regal dort hinten in der Auffahrt / Steh ich nackt [...]“

Konfrontativ und ohne Versteckspiel setzte die Lyrikerin Nora Gomringer nicht nur ihre Verse zum schwerwiegenden Thema ‚Alzheimer’ den Schülerinnen und Schülern der Q12 am Leopoldinum vor. Sie schilderte ihren Werdegang und gab umfassende Einblick in ihre künstlerische Produktion.

Mit einer Dichterinnenlesung der berühmten Bachmannpreisträgerin (2015) und Direktorin des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia im Auftrag des Freistaats Bayern in Bamberg beging unser Gymnasium am 16. November damit den Bundesweiten Vorlesetag 2018. Aus dem bloßen Vorlesen wurde allerdings schnell ein professionelles Vortragen, -singen und –leben: die echte Begegnung mit einer Künstlerin, Autorin, Herausgeberin, Sängerin, mit ihrem Schaffen und Ihrer Sicht auf den Menschen. Erstaunlich offen zeigte sich Frau Gomringer auch in der Erläuterung und Entschlüsselung der eigenen Texte, verband professionell Literaturwissenschaftlich-Akademisches mit Biografischem, Nachdenkliches und Kämpferisch-Kritisches aus ihren bisherigen Veröffentlichungen, was beim anschließenden Werkstattgespräch durch Schülerfragen noch weiter vertieft werden konnte. Wer sich darauf einließ, konnte unbestritten Geschmack auf Lyrik, die politische Dimension von Dichtung, vielleicht sogar auf das eigene dichterische Schreiben bekommen und erkennen, dass Gedichte ganz und gar nicht ‚angestaubt’ sein müssen, wie auch das Interesse an den markanten Illustrationen der Lyrikbände von Reimar Limmer zeigte.

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  • Gomringer2

Sollte im kommenden Deutschabitur in Bayern – wie vor einigen Jahren in Hamburg – ein Gomringer Text zu untersuchen sein, nicht nur dann haben die Leopoldiner die Nase vorn.

A.F. 

Schüleraustausch mit Miskolc 2018/19

Auch dieses Jahr fand wieder der Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in der ungarischen Stadt Miskolc statt. Nach einer zehnstündigen Zugfahrt kamen wir, gespannt auf unsere Gastfamilien, endlich in Miskolc an. Von diesen wurden wir am Bahnhof herzlich empfangen. Den restlichen Abend und das folgende Wochenende verbrachten wir mit den Austauschschülern zusammen, um sie näher kennenzulernen. In den folgenden Tagen beschäftigten wir uns mit dem Thema Umweltschutz, das auch der Hauptbestandteil unseres Programms war. Wir haben uns beispielsweise die berühmte ungarische Puszta und ein Vogelkrankenhaus angesehen, aber auch die größte Tropfsteinhöhle Europas. Außerdem wurde uns die Stadt Miskolc von unseren Austauschschülern gezeigt. Mit diesen sind wir unter anderem in ein Höhlenbad und in diverse Cafés gegangen. Den Austausch haben wir am letzten Abend mit einer von den ungarischen Schülern vorbereiteten Abschiedsparty ausklingen lassen. Traurig, dass die schöne Reise vorbei war und man sich von den Gastfamilien, die einem doch schon sehr ans Herz gewachsen sind, verabschieden musste, trafen wir uns am Morgen des letzten Tages am Miskolcer Bahnhof, um die lange Heimreise anzutreten. Wir freuen uns schon auf das Wiedersehen mit unseren Austauschschülern, wenn sie 2019 eine Woche zu uns nach Passau kommen!

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Johanna Lentner und Sophia Stemplinger (Klasse 9a)

P-Seminar Deutsch: „Kinder für Literatur begeistern“

Unser Projektseminar im Fach Deutsch hatte sich zum Ziel gesetzt, bei Kindern im Grundschulalter die Freude am Lesen und das Interesse am Umgang mit Literatur zu fördern. Dazu arbeiteten wir ein halbes Jahr regelmäßig einmal wöchentlich mit Kindern des Kinderhorts der benachbarten Grundschule zusammen. Um den verschiedenen Alters- und Interessengruppen besser gerecht zu werden, boten wir drei Unterprojekte an.

Die Gruppe „Fotostrecke“ arbeitete mit 6 Jungen und Mädchen aus der 4. Klasse zusammen. Es wurde zuerst das Jugendbuch „Die Heuhaufen-Halunken“ von Sven Gerhardt gemeinsam mit den Kindern gelesen, danach durften die Kinder ihr Lieblingskapitel auswählen, für das ein „Drehbuch“ verfasst wurde. Jedes der Kinder wählte eine Rolle aus und alle bekamen entsprechend der Figur, die sie darstellen sollten, passende Kleidervorgaben zugeteilt. Der wichtigste Teil der Arbeit bestand darin, die darstellerische Leistung fotografisch festzuhalten. Im Anschluss wurden die Aufnahmen bearbeitet und zu einem Fotobuch zusammengefügt.

In der zweiten Gruppe, die aus 6 Jungen der 2. Klasse bestand, dem Projekt „Kreatives Schreiben“, war vor allem Fantasie gefragt. Wir lasen zunächst „Die wilden Freunde, Abenteuer unter der Stadt“ von A. Marx und B. Pfeiffer gemeinsam mit den Kindern, ließen den Schluss aber aus. Die Jungen durften dann die Charaktere des Buches nach ihrer eigenen Vorstellung malen und sollten außerdem selbst ein Ende des Buches gestalten. So wollten wir in einem spielerischen Rahmen auch das Schreiben fördern. Doch auch vollständig selbst ausgedachte „Fortsetzungs“- Geschichten wurden von den Kindern zu einem zweiten Buch „Das geheime Dinoversum“ von der Autorengruppe Rex Stone erfunden. Unsere Fragestellung „Was würdet ihr tun, wenn ihr in der Zeit zurück zu den Dinosauriern reisen könntet?“ fand sichtlich Gefallen, so dass tolle Geschichten entstanden.

Altersübergreifend arbeitete vor allem die 3.Gruppe „Mein Lieblingsbuch – dein Lieblingsbuch - Die kleine Hexe“. Hier stellten sowohl die Gruppenleiter als auch die Kinder ihre Lieblingsbücher vor. Am meisten begeisterte alle der Buchklassiker „Die kleine Hexe“ von Otfried Preußler, so dass dieses Buch dann zusammen gelesen wurde. Da in dieser Kindergruppe auch einige Erstklässler waren, wurde spielerisch gearbeitet und auch viel vom Buch von uns selbst vorgelesen. Rätsel, Steckbriefe und Spiele rund ums Buch und ein Kinobesuch des gleichnamigen Films brachten die nötige Abwechslung für die Kleinen.

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Alle unsere Ergebnisse durften wir abschließend in den Horträumen präsentieren, wo sie für Eltern und andere Kinder bis zu den Sommerferien zu besichtigen waren.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es sowohl uns als auch den Kindern sehr viel Spaß gemacht hat. Wenn dadurch ein Kind zum Lesen weiterer Bücher animiert wurde, hat es sich gelohnt!

Vielen Dank an das Hortteam unter Leitung von Frau Sagberger für die gute Zusammenarbeit!

Lucia Zanella

Studienfahrt der Klasse 10a/9+bcM nach Vicenza

Nach wochenlanger Planung von Frau Münster war es endlich soweit: Die Unterkunft war gebucht, einen Bus inklusive Fahrer, Franz Jungwirth, hatten wir auch finden können und genügend Schüler hatten sich ebenfalls für die Studienfahrt gemeldet. Es ging nach Vicenza, einer beschaulichen Stadt in der Region Venetien mit circa 115.000 Einwohnern und jeder Menge Sehenswürdigkeiten.

Am Freitag, den 21. September, ging‘s dann auch schon unter Begleitung von Frau Münster und Herrn Aschenbrenner los: Der Treffpunkt war um 7:50 Uhr, also leider konnten wir nicht länger schlafen als gewohnt. Die Koffer waren überwiegend mit Sommerkleidung gepackt, denn schließlich ging es ja nach Italien und dort spielte das Wetter dann tatsächlich gut mit. Jedermann hatte sich einen Platz im Bus gesichert, übrigens auch die Mitschüler vom Austauschprogramm, die später auf dem Weg nach Vicenza in Schio ausstiegen. Wie wir später noch bemerkten: je voller der Bus, desto besser die Stimmung. Eigentlich sollte die Fahrt nach Vicenza höchstens 10 Stunden in Anspruch nehmen, doch einige aufregende Bergstraßen und eine dreifache Stadtumrundung bei der Parkplatzsuche ließen es auf ganze 12 Stunden kommen, die wir im Bus und auch auf Raststätten verbrachten. Danach kann sich wohl jeder vorstellen, wie die Gesichter der aussteigenden Fahrgäste aussahen: erschöpft und froh zugleich. Endlich in der Jugendherberge eingecheckt ging es dort gleich zum Essen und dann noch kurz auf die Zimmer. Ein klitzekleiner Schock durchfuhr den ein oder anderen beim Anblick der Ausstattung oder bei der Berührung der Zunge auf das kalte Fleisch und die versalzenen Kartoffeln. Kurz und knapp: das Hostel war einfach, aber im Allgemeinen sauber; das Essen war schön gedacht, aber leider kalt. Das Frühstück jedoch war mehr als der Italiener je essen würde: Cornflakes, Cornetti und Panini! Alles in allem war es o.k. Schließlich brauchten wir ja nur ein Zimmer zum Schlafen und kein 5 Sterne Hotel mit Gourmet Küche. Neben dem offiziellen Programm mit Gebäuden, die vom Architekten Palladio geplant worden waren, der Piazza dei Signori, dem Dom, den Gelaterie und Pizzerie gab es jede Menge Freizeit, die man mit Einkaufen oder „Abhängen“ verbringen konnte. Ein Stadtrundgang am Abend inklusive kleiner vorbereiteter Vorträge von Schülern waren angesagt sowie eine multimediale Führung durch das schöne Theater Olimpico, ebenfalls von Palladio.

Am nächsten und dritten Tag unserer Studienfahrt fuhr unsere Gruppe nach Sirmione, der südlichste Punkt am Gardasee. Sirmione ist eine wunderbare Stadt, die auf einer Halbinsel am Wasser liegt. Nach der Besichtigung des Castello Rocca Scagliera und einer flotten Umrundung der Halbinsel mit einem Motorboot, nutzten wir die Freizeit, um an den Strand zu gehen. Um erst richtig im Gardasee schwimmen zu können, mussten wir große und vor allem rutschige Felsen überwinden, was sehr viel Spaß machte. Letztendlich war das Wasser um einiges wärmer als erwartet, was wahrscheinlich an den unterirdischen Schwefelquellen in Sirmione lag. Es war ein sehr schöner Tag!

Am Montag, dem vierten Tag, mussten wir, wie zuhause, ein wenig eher aufstehen, denn ein Besuch im naturwissenschaftlichen Gymnasium G.B. Quadri war angesagt. Wir wurden nach einer interessanten Unterrichtsstunde im Planetarium der Schule in Dreier-Gruppen aufgeteilt, die wiederum in verschiedene Klassen für weitere Unterrichtsstunden wie Mathe, Englisch und Italienisch kamen. Jeder nahm seine eigene Erfahrung mit und viele fühlten sich danach auch sicherer im Italienisch- oder zumindest Englischsprechen.

Der Dienstag war vielleicht der aufregendste Tag, denn wir fuhren gemeinsam mit der Gruppe aus Schio nach Venedig. Dazu könnten wir noch 2 Seiten extra Schreiben, selbst das würde nicht reichen. Jeder der einmal dagewesen ist, weiß was wir meinen, man muss es einfach selbst gesehen haben. Nur ein paar Stichpunkte: Markusplatz, Café Florian, Dogenpalast, Markusdom, Canal Grande, Rialto Brücke, und, und, und. Neben dem Staunen war es aber auch geboten, uns nicht gegenseitig zu verlieren, denn durch die riesigen Massen an Touristen kann das schnell passieren. Uns ist es jedoch nichts widerfahren, also fanden wir am Ende des Ausflugs wieder alle wohlauf zusammen und fuhren mit dem Bus nach Vicenza. Abendessen in der Herberge, Bettgehen und schon brach der nächste Tag an - ebenfalls ein sehr schöner Tag unserer Meinung nach. Denn es gab eine Fahrradtour durch und außerhalb von Vicenza mit anschließendem Abendessen auf dem Monte Berico, bei dem wir eine fantastische Aussicht über die ganze Stadt hatten.

Am Donnerstag, den 27.9. ging es leider zurück nach Passau. Auch dieses Mal dauerte es wieder knapp 12 Stunden.

So, jetzt bräuchte man noch ein Fazit: Wir denken, wir sprechen für alle Schüler, wenn wir behaupten, dass es eine sehr interessante und spaßige Studienfahrt war, die uns allen dabei half, die italienische Kultur und Sprache mehr zu verstehen.

Bastian Arnold und Jonas Irlinger, 9+bcM

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