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Europa macht Schule – auch wieder am Leo!

Im Rahmen des Projektes haben in diesem Schuljahr wieder italienische Studenten der Universität Passau den Weg ins Leopoldinum gefunden, um Europa in den Unterricht zu bringen!

Im Januar und Februar 2019 haben sich Aurora Marconato und Domenico Demattia in verschiedenen Klassen den interessierten Fragen der Schüler gestellt und damit Italien nähergebracht. In der Unterhaltung haben die beiden im Gegenzug auch ein Stück Passau kennengelernt.

Das dreistündige Projekt „Kultur unserer Regionen Venetien und Abruzzen“ wurde für die Klasse 10bM vorbereitet: Nach einer allgemeinen Einführung über die verschiedenen Dialekte Italiens wurden die beiden Regionen in verschiedene Aspekten vorgestellt. Höhepunkt hier waren sicher die extra importierten Culinaria: hausgemachte Salami und selbstproduziertes Olivenöl von Oliven aus dem eigenen Garten!

Zum Abschluss gab es ein lustiges Kahoot-Duell zwischen zwei Gruppen, um Erfahrenes zu „testen“ – das Ergebnis war sehr zufriedenstellend und Kontakte wurden geknüpft. So kann Europa sein, ein schönes Miteinander!

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Grazie Mille, Antonia e Domenico in Abruzzo!

Jahreskonzert des Musikalischen Vereins

 

jahreskonzert

Studienfahrt der 9. Klassen in die KZ-Gedenkstätte Dachau

Der Besuch der KZ-Gedenkstätte, Wachtürme, Baracken, Krematorium; ein Gespräch mit einem Überlebenden des Lagers: Nicht gerade das, was man sich unter einer unbeschwerten Klassenfahrt vorstellt.

Dementsprechend gespannt machten wir, die 9. Klassen, uns mit unseren Lehrkräften Frau Meier, Herrn Lang und Herrn Maier auf den Weg nach Dachau. Am Ziel, der Jugendherberge Dachau, angekommen, wurden wir als Erstes in vier Projektgruppen eingeteilt, die jeweils einen anderen Aspekt des Konzentrationslagers bearbeiten sollte, z.B.“Biographien der Häftlinge“.

Gleich nach dem Mittagessen brachen wir zum eigentlichen Ziel der Fahrt, der KZ-Gedenkstätte, auf. Dort passierten wir das Tor mit dem bekannten Schriftzug „Arbeit macht frei“. Der Rundgang durch das Lager war extrem bedrückend, da allein der Gedanke, dass an diesem Ort, der heute in Teilen einem Park gleicht, so viele Menschen starben, unvorstellbar ist. Wir waren erleichtert, als wir uns in die Jugendherberge zurückzogen und unseren Abend selbst gestalten durften.

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Am nächsten Vormittag erzählte uns der KZ-Überlebende Abba Naor seine Geschichte, der wir in ungewohnter Stille lauschten. Auch wenn seine Erzählungen bedrückend waren, so war es doch faszinierend, von einem Zeitzeugen und außerhalb des gewohnten Rahmens des Unterrichts etwas über diese Zeit zu erfahren. Den restlichen Tag arbeiteten wir in unseren Gruppen und besuchten die Gedenkstätte ein weiteres Mal. Dort durften wir das Gelände auf eigene Faust erkunden und eine Führung durch das Lager planen. Der letzte Tag unserer Klassenfahrt gestaltete sich ähnlich.

Trotz des ernsten Themas war es alles in allem eine schöne Fahrt und wir genossen die unterrichtsfreie Zeit und das Beisammensein in der Klasse.

Anna Behringer, Sophia Thoma 9 A

"Tout est langage au théâtre, les mots, les gestes, les objets. Il n’y a pas que la parole." (Eugène Ionesco)

Dass es beim Theaterspielen nicht nur um Sprache geht, sondern auch um Gestik und Mimik, lernten die beiden 8. und 10. Klassen auf sehr anschauliche Weise von Claire Gobaille in den französischen Theaterworkshops am Freitag, den 22.2. So stellten die Schüler Dromedars, Schlangenbeschwörer oder Busfahrer in Marokko dar oder stolzierten wie Lehrer und Schuldirektoren durch den Theaterkeller. Claire Gobaille, Theaterpädagogin von Thealingua (www.thealingua.com), hatte ihr Programm auf die im Unterricht behandelten Themen angepasst: Die 8. Klassen beschäftigten sich mit dem Thema Schule, während die 10. Klassen zum Thema Marokko kreativ sein konnten.

Alle drei Gruppen begannen den Workshop mit Kennenlernspielen und Aktivierungsspielen, die die richtige Energie zum Fließen bringen und den Schülern die Scheu vor dem körperlichen Ausdruck und vor der Fremdsprache nehmen sollten. Schon dabei wurde viel gelacht und der Bann war gebrochen.

Nach weiteren verschiedenen Vorübungen, wie z.B. Pantomime oder die Darstellung einer Szene als Foto, dachten sich die Schüler der 8. Klasse in Kleingruppen kurze Geschichten aus, die in der Schule spielten. Die Schüler der 10. Klasse hatten zum Schluss die Aufgabe, mit drei Szenen eine kurze Geschichte in Marokko zu erzählen. Dabei sollte jeder Schüler eine Person, ein Tier oder einen Gegenstand darstellen und seine Rolle mit je einem französischen Satz untermalen.

Einige Szenen wurden filmisch festgehalten und können am Tag der offenen Tür bestaunt werden.

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  • 1_LieblingsfotoGruppe
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« Merci pour le cours aujourd’hui, madame », verabschiedeten sich die Schüler am Ende von Frau Gobaille. Auch die Französischfachschaft ist dankbar für den Besuch von Frau Gobaille, der ohne die großzügige finanzielle Unterstützung des Vereins der Freunde und Förderer nicht möglich gewesen wäre. Für diese Abwechslung im Schulalltag, die neue Motivation und Inspiration für den Französischunterricht beschert hat, möchten wir vielen herzlichen Dank sagen - merci beaucoup!  

Johanna Wolf

Fachschaft Französisch

Internationale Sicherheitspolitik am Leopoldinum

Was macht die NATO am Baltikum? Welche Bedeutung hat die Aufkündigung des INF-Vertrags durch die USA und Russland? Wer schickt eigentlich die Bundeswehr in einen Auslandseinsatz? Was macht die Bundesmarine im Mittelmeer? Alle dies waren Fragen, die bei einem knapp zweistündigen Vortrag des Jugendoffiziers der Bundeswehr am Leopoldinum erörtert wurden. Herr Schedlbauer gab den Schülerinnen und Schülern der Q12 einen Einblick in die Arbeit der Bundeswehr in der heutigen Zeit, erklärte Institutionen wie NATO und UNO und stand den kritischen Fragen der Schüler zu aktuellen sicherheitspolitischen Maßnahmen Rede und Antwort.

Martin Scheday

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