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P-Seminar Deutsch: „Kinder für Literatur begeistern“

Unser Projektseminar im Fach Deutsch hatte sich zum Ziel gesetzt, bei Kindern im Grundschulalter die Freude am Lesen und das Interesse am Umgang mit Literatur zu fördern. Dazu arbeiteten wir ein halbes Jahr regelmäßig einmal wöchentlich mit Kindern des Kinderhorts der benachbarten Grundschule zusammen. Um den verschiedenen Alters- und Interessengruppen besser gerecht zu werden, boten wir drei Unterprojekte an.

Die Gruppe „Fotostrecke“ arbeitete mit 6 Jungen und Mädchen aus der 4. Klasse zusammen. Es wurde zuerst das Jugendbuch „Die Heuhaufen-Halunken“ von Sven Gerhardt gemeinsam mit den Kindern gelesen, danach durften die Kinder ihr Lieblingskapitel auswählen, für das ein „Drehbuch“ verfasst wurde. Jedes der Kinder wählte eine Rolle aus und alle bekamen entsprechend der Figur, die sie darstellen sollten, passende Kleidervorgaben zugeteilt. Der wichtigste Teil der Arbeit bestand darin, die darstellerische Leistung fotografisch festzuhalten. Im Anschluss wurden die Aufnahmen bearbeitet und zu einem Fotobuch zusammengefügt.

In der zweiten Gruppe, die aus 6 Jungen der 2. Klasse bestand, dem Projekt „Kreatives Schreiben“, war vor allem Fantasie gefragt. Wir lasen zunächst „Die wilden Freunde, Abenteuer unter der Stadt“ von A. Marx und B. Pfeiffer gemeinsam mit den Kindern, ließen den Schluss aber aus. Die Jungen durften dann die Charaktere des Buches nach ihrer eigenen Vorstellung malen und sollten außerdem selbst ein Ende des Buches gestalten. So wollten wir in einem spielerischen Rahmen auch das Schreiben fördern. Doch auch vollständig selbst ausgedachte „Fortsetzungs“- Geschichten wurden von den Kindern zu einem zweiten Buch „Das geheime Dinoversum“ von der Autorengruppe Rex Stone erfunden. Unsere Fragestellung „Was würdet ihr tun, wenn ihr in der Zeit zurück zu den Dinosauriern reisen könntet?“ fand sichtlich Gefallen, so dass tolle Geschichten entstanden.

Altersübergreifend arbeitete vor allem die 3.Gruppe „Mein Lieblingsbuch – dein Lieblingsbuch - Die kleine Hexe“. Hier stellten sowohl die Gruppenleiter als auch die Kinder ihre Lieblingsbücher vor. Am meisten begeisterte alle der Buchklassiker „Die kleine Hexe“ von Otfried Preußler, so dass dieses Buch dann zusammen gelesen wurde. Da in dieser Kindergruppe auch einige Erstklässler waren, wurde spielerisch gearbeitet und auch viel vom Buch von uns selbst vorgelesen. Rätsel, Steckbriefe und Spiele rund ums Buch und ein Kinobesuch des gleichnamigen Films brachten die nötige Abwechslung für die Kleinen.

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Alle unsere Ergebnisse durften wir abschließend in den Horträumen präsentieren, wo sie für Eltern und andere Kinder bis zu den Sommerferien zu besichtigen waren.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es sowohl uns als auch den Kindern sehr viel Spaß gemacht hat. Wenn dadurch ein Kind zum Lesen weiterer Bücher animiert wurde, hat es sich gelohnt!

Vielen Dank an das Hortteam unter Leitung von Frau Sagberger für die gute Zusammenarbeit!

Lucia Zanella

Studienfahrt der Klasse 10a/9+bcM nach Vicenza

Nach wochenlanger Planung von Frau Münster war es endlich soweit: Die Unterkunft war gebucht, einen Bus inklusive Fahrer, Franz Jungwirth, hatten wir auch finden können und genügend Schüler hatten sich ebenfalls für die Studienfahrt gemeldet. Es ging nach Vicenza, einer beschaulichen Stadt in der Region Venetien mit circa 115.000 Einwohnern und jeder Menge Sehenswürdigkeiten.

Am Freitag, den 21. September, ging‘s dann auch schon unter Begleitung von Frau Münster und Herrn Aschenbrenner los: Der Treffpunkt war um 7:50 Uhr, also leider konnten wir nicht länger schlafen als gewohnt. Die Koffer waren überwiegend mit Sommerkleidung gepackt, denn schließlich ging es ja nach Italien und dort spielte das Wetter dann tatsächlich gut mit. Jedermann hatte sich einen Platz im Bus gesichert, übrigens auch die Mitschüler vom Austauschprogramm, die später auf dem Weg nach Vicenza in Schio ausstiegen. Wie wir später noch bemerkten: je voller der Bus, desto besser die Stimmung. Eigentlich sollte die Fahrt nach Vicenza höchstens 10 Stunden in Anspruch nehmen, doch einige aufregende Bergstraßen und eine dreifache Stadtumrundung bei der Parkplatzsuche ließen es auf ganze 12 Stunden kommen, die wir im Bus und auch auf Raststätten verbrachten. Danach kann sich wohl jeder vorstellen, wie die Gesichter der aussteigenden Fahrgäste aussahen: erschöpft und froh zugleich. Endlich in der Jugendherberge eingecheckt ging es dort gleich zum Essen und dann noch kurz auf die Zimmer. Ein klitzekleiner Schock durchfuhr den ein oder anderen beim Anblick der Ausstattung oder bei der Berührung der Zunge auf das kalte Fleisch und die versalzenen Kartoffeln. Kurz und knapp: das Hostel war einfach, aber im Allgemeinen sauber; das Essen war schön gedacht, aber leider kalt. Das Frühstück jedoch war mehr als der Italiener je essen würde: Cornflakes, Cornetti und Panini! Alles in allem war es o.k. Schließlich brauchten wir ja nur ein Zimmer zum Schlafen und kein 5 Sterne Hotel mit Gourmet Küche. Neben dem offiziellen Programm mit Gebäuden, die vom Architekten Palladio geplant worden waren, der Piazza dei Signori, dem Dom, den Gelaterie und Pizzerie gab es jede Menge Freizeit, die man mit Einkaufen oder „Abhängen“ verbringen konnte. Ein Stadtrundgang am Abend inklusive kleiner vorbereiteter Vorträge von Schülern waren angesagt sowie eine multimediale Führung durch das schöne Theater Olimpico, ebenfalls von Palladio.

Am nächsten und dritten Tag unserer Studienfahrt fuhr unsere Gruppe nach Sirmione, der südlichste Punkt am Gardasee. Sirmione ist eine wunderbare Stadt, die auf einer Halbinsel am Wasser liegt. Nach der Besichtigung des Castello Rocca Scagliera und einer flotten Umrundung der Halbinsel mit einem Motorboot, nutzten wir die Freizeit, um an den Strand zu gehen. Um erst richtig im Gardasee schwimmen zu können, mussten wir große und vor allem rutschige Felsen überwinden, was sehr viel Spaß machte. Letztendlich war das Wasser um einiges wärmer als erwartet, was wahrscheinlich an den unterirdischen Schwefelquellen in Sirmione lag. Es war ein sehr schöner Tag!

Am Montag, dem vierten Tag, mussten wir, wie zuhause, ein wenig eher aufstehen, denn ein Besuch im naturwissenschaftlichen Gymnasium G.B. Quadri war angesagt. Wir wurden nach einer interessanten Unterrichtsstunde im Planetarium der Schule in Dreier-Gruppen aufgeteilt, die wiederum in verschiedene Klassen für weitere Unterrichtsstunden wie Mathe, Englisch und Italienisch kamen. Jeder nahm seine eigene Erfahrung mit und viele fühlten sich danach auch sicherer im Italienisch- oder zumindest Englischsprechen.

Der Dienstag war vielleicht der aufregendste Tag, denn wir fuhren gemeinsam mit der Gruppe aus Schio nach Venedig. Dazu könnten wir noch 2 Seiten extra Schreiben, selbst das würde nicht reichen. Jeder der einmal dagewesen ist, weiß was wir meinen, man muss es einfach selbst gesehen haben. Nur ein paar Stichpunkte: Markusplatz, Café Florian, Dogenpalast, Markusdom, Canal Grande, Rialto Brücke, und, und, und. Neben dem Staunen war es aber auch geboten, uns nicht gegenseitig zu verlieren, denn durch die riesigen Massen an Touristen kann das schnell passieren. Uns ist es jedoch nichts widerfahren, also fanden wir am Ende des Ausflugs wieder alle wohlauf zusammen und fuhren mit dem Bus nach Vicenza. Abendessen in der Herberge, Bettgehen und schon brach der nächste Tag an - ebenfalls ein sehr schöner Tag unserer Meinung nach. Denn es gab eine Fahrradtour durch und außerhalb von Vicenza mit anschließendem Abendessen auf dem Monte Berico, bei dem wir eine fantastische Aussicht über die ganze Stadt hatten.

Am Donnerstag, den 27.9. ging es leider zurück nach Passau. Auch dieses Mal dauerte es wieder knapp 12 Stunden.

So, jetzt bräuchte man noch ein Fazit: Wir denken, wir sprechen für alle Schüler, wenn wir behaupten, dass es eine sehr interessante und spaßige Studienfahrt war, die uns allen dabei half, die italienische Kultur und Sprache mehr zu verstehen.

Bastian Arnold und Jonas Irlinger, 9+bcM

U18-Wahl am Leopoldinum

Bereits zwei Wochen vor den offiziellen Landtagswahlen hatte am 1. Oktober am Gymnasium Leopoldinum das Wahllokal geöffnet. In Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendring führte die Fachschaft Geschichte/Sozialkunde erstmalig die U18-Wahl durch. Nachdem sich die Klassen 9-12 in den letzten Wochen mit den politischen Strukturen und dem Wahlsystem in Bayern auseinandergesetzt hatten, konnten sie am 1. Oktober von 8.00 bis 13.00 Uhr ihre Stimme abgeben. Die Ergebnisse werden im Unterricht ausgewertet und mit dem Resultat der bayernweiten U18-Wahl verglichen.

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Leopoldiner auf Kreta

Die Griechischschüler der 9. und 10. Klassen am Gymnasium Leopoldinum führte eine neuntägige Studienreise gleich zu Beginn des Schuljahres auf die Insel Kreta. Bei hochsommerlichen Temperaturen begann das Programm mit einer Besichtigung des berühmten Palasts von Knossos. Weitere Höhepunkte waren die malerischen Städte Chania und Rethymnon. Im Kloster Preveli konnten die Schüler ihre Griechischkenntnisse anwenden und interessante Inschriften entziffern. Große Ausdauer bewiesen sie dann bei der Wanderung durch die Samaria-Schlucht, Europas größte Schlucht mit beeindruckenden Felswänden. Am letzten Tag auf Kreta stand der Besuch in der griechischen Partnerschule an. Die Schüler durften dort dem Altgriechisch- und dem Deutschunterricht folgen, nahmen an einem Programm im Rahmen des europäischen Tags der Fremdsprachen teil und knüpften Kontakte mit den griechischen Jugendlichen.

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Leopoldiner genießen in Schio das Dolce Vita

Bereits am Schuljahresanfang fuhren die 9. und 10. Klassen des Gymnasiums Leopoldinum zum Schüleraustausch nach Schio in Italien, eine Kleinstadt in den Bergen, nördlich von Vicenza und östlich vom Gardasee gelegen. Bei strahlendem Sonnenschein wurden sie dort sehr herzlich von ihren Gastfamilien begrüßt und anschließend mit einem typisch italienischen Abendessen überrascht.

Während des einwöchigen Aufenthalts wurde den Schülern ein abwechslungsreiches kulturelles Programm geboten. So besuchten sie zum Beispiel die Grotten von Catull und die Wasserburg Castello Scaligero in Sirmione am Gardasee. Ein Highlight waren eine Gondelfahrt und eine Schiffstour in Venedig.

Aber es gab nicht nur kulturelle Besichtigungen während dieses Aufenthalts, sondern die Leopoldiner lernten auch das italienische Familienleben, den Schulalltag und das Marktleben auf der piazza in Schio kennen. Nach der Begrüßung und einem Willkommensgruß des Bürgermeisters von Schio im imposanten Rathaus der Stadt konnten sich alle Schüler sogar in der Tageszeitung Il Giornale di Vicenza wiederfinden.

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Dieser Austausch war nicht nur eine Klassenfahrt, sondern auch der Beginn von neuen Freundschaften. Es war eine einzigartige Erfahrung mit herzlichen Menschen. Alle freuen sich bereits auf die Ankunft der Italiener in Passau im März. Viva lo scambio!

C. Mrochen

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